Abteilung Holztechnik
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Verweilmöbel
Innehalten und Aufbewahren
Wir leben in einer »Beschleunigungsgesellschaft«, in der das Gefühl des Gehetztseins zum Dauerzustand geworden ist. So die Diagnose des Soziologen Hartmut Rosa zu modernen Zeitstrukturen. Was wir dabei schmerzlich vermissen, seien nicht so sehr die Zeiten des erschöpften Abhängens, sondern vielmehr jene mußevollen Stunden oder auch Momente, in denen wir Herr über unsere Zeit sind.
Pausieren, Innehalten sind Synonyme für das Verweilen, zum Beispiel bei einem Gedanken. Parkbänke, Gartenlokale und Cafés laden zum Verweilen an einem Ort ein - vor allem im Sommer. Warum also nicht Möbel entgegen dem Zeitgeist entwerfen, die im alltäglichen Gehetze zum Verweilen oder gar Innehalten einladen, aber nicht zum oft weniger erholsamen Abhängen, wie das Sofa, der Sessel oder gar das Bett. Von Wellness ist heute viel die Rede. Man weiß wie wichtig Auszeiten vom permanenten getrieben sein sind; sonst leiden nicht nur Fantasie und Kreativität, sondern die sozialen Beziehungen und letztlich die Gesundheit. Wie wissenschaftliche Experimente zeigen, braucht das Gehirn offenbar die Zeiten des Nichtstuns – nicht etwa zum Ausruhen, sondern um sich gesund sortieren zu können. Der Müßiggang war sich selbst genug, man fragte nicht was er am Ende bringt.
Innehalten und Verweilen. Das war die Entwurfsaufgabe des Vollzeitjahrgangs 2010. Die Studenten luden mit ihren Verweilmoebel dazu ein, dem Zeitgeist der Beschleunigungsgesellschaft kurzzeitig zu entkommen. Standorte der Möbel sind Wellnessstudios, Praxen, Warteräume u.a..
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Präsentationen
Aktuelles
- Infotag zur Aufstiegs-Weiterbildung zum Holztechniker und Tischlermeister
- Modelle zur Lernsituation Barmöbel im 2. Lehrjahr der Tischlerausbildung
- Besuch der imm cologne 2012
- Entwicklungspreis für langjährige Chileaktivitäten
- Spende für Mädchenfussball
- Baudenkmalpflege und Altbauerneuerung im Wandel











